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Umweltschutz – das klang für mich immer ein bisschen dröge. Und nach einem Muss, was mir von meinen Eltern auferlegt worden ist. Sätze wie „warum brennt im Keller schon wieder Licht?“, „Lass das Wasser nicht so lange laufen“ und „Joghurt in Plastik kaufen wir nicht“ (obwohl ich mir doch sehnlichst einer Batterie Fruchtzwerge gewünscht hatte) klingen mir aus meiner Kindheit und Jugend immer noch in den Ohren.

Seit ich selbst Kinder habe, hat sich aber genau dieser Klang von nervig zu wohltuend verändert. Meine Eltern wollten ihr Leben lang nichts anderes, als mich so gut wie möglich großzuziehen. In einer heilen Welt. In einer gesunden Welt. In einer Welt, die es zu schützen gilt. Und das schöne ist – es ist so herrlich einfach, die Umwelt zu schützen. Am besten, Ihr fangt gleich heute damit an. Gemeinsam mit Euren Kindern. Sie werden es Euch danken.

Every little helps

Wir haben bewusst gut umsetzbare Beispiele gewählt, die auch bei littlehipstar täglich genutzt werden. Und wirklich, jeder Mensch – egal ob klein oder groß, jung oder alt – kann etwas für unsere Umwelt tun. Ganz nach Dalai Lama, der einmal sagte:

„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“

  1. Ihr und Eure Kinder esst gerne Fleisch? Versucht unbedingt, dieses nicht abgepackt und möglichst regional zu kaufen, am besten in Bio-Qualität. Das ist zwar teurer, aber so isst man es vielleicht seltener und bewusster.
  2. Ihr habt keinen Markt in der Nähe oder schlicht zu wenig Zeit? Macht es Euch einfach und lasst Euch frisches Obst, Gemüse, Brot, Eier und Milchprodukte liefern. Es gibt unzählige Lieferanten, die sogenannte Biokisten liefern – bestimmt auch in Eurer Nähe.
  3. Wasser marsch? Nein! Wasser ist eine unglaublich kostbare Sache. Kinder lieben es, gemeinsam mit Geschwistern in die Badewanne zu gehen. Oft tut es auch eine abendliche „Katzenwäsche“, die Kinderhaut und Umwelt schont.
  4. Seife statt Duschgel. Auch wenn das Prinzessinnen-Duschgel so toll glitzert und duftet. Hier geht es nicht nur um unnötige Verpackung. Wusstet Ihr schon, dass die Mikropartikel – das sind winzige Plastikteilchen, die in Duschgel, Shampoo, Zahncreme und Co enthalten sind – ungefiltert in Flüsse, Seen und Meere weitergeleitet und dort von den Tieren verschluckt werden? Die Folgen sind nach Einschätzung von Experten dramatisch. Hier erfahrt ihr mehr darüber: BUND Einkaufsratgeber Mikroplastik
  5. Ihr habt einen Balkon oder sogar ein freies Eckchen im Garten? Wunderbar. Hier lassen sich ganz einfach Kräuter, aber auch Tomaten, Paprika und Karotten anpflanzen. Garantiert biologisch, und selbstgeerntet schmeckt einfach am besten. Und die Kinder lernen: Obst und Gemüse wächst nicht im Supermarkt.
  6. Coffee to Go – Leider nach wie vor ein Trend, der nicht nur die schöne Kaffeekultur kaputt macht, sondern auch im großen Stil unsere Umwelt. Coffee to Go ist zum Politikum geworden. Um die Müllflut zu stoppen, gibt es viele Cafés, die wiederverwertbare Becher – sogenannte Recups – gegen Pfand anbieten. Oder man kauft sich einen eigenen Isolierbecher. Gibt es mittlerweile in wunderschönen Designs – und oft bekommt man den Kaffee auch günstiger.
    (Quelle: www.recup.de)
  7. Der Winter kommt – machen wir es uns gemütlich: anstatt die Heizung voll aufzudrehen, üben wir uns im Lagenlook. Schont die Umwelt, den Geldbeutel, und ist noch dazu deutlich besser für die Gesundheit.
  8. Alter Hut aber einfach wirksam: Lasst das Auto öfter stehen und holt Eure Kinder von Kindergarten und Schule zu Fuß oder mit dem Fahrrad ab. Von Bewegung und frischer Luft profitieren beide Seiten, und die Umwelt wird geschont.
  9. Und noch eine Idee zum Schluss, wie man Kindern Umweltschutz spielerisch beibringen kann. Mimi die Möwe reist um die Welt und erzählt, wen und was man dort entdecken kann, wie schön und vielseitig die Welt ist – und wie sie kaputt gemacht wird. Zauberhafte Lieder und wunderschön illustriert: http://mimisreise.de/

Umweltschutz bedeutet Fairness gegenüber der Natur – und unseren Kindern

Es gibt viele Worte, die einen bewussten Lebensstil beschreiben: grün, fair, nachhaltig, zero waist, biologisch, und natürlich öko. Früher war „der Öko“ unsexy, irgendwie ungepflegt, und schlicht unbeliebt. Heute ist die grüne Denke ein Trend. Höchste Zeit! Denn grün leben bedeutet Fairness, Respekt und Wertschätzung. Diese Werte erwarten wir von anderen, von unseren Kindern, und die Kinder von ihren Eltern. Und Vorleben ist bekanntlich die wirksamste Erziehung. Los geht’s!   

Der Klassiker – Plastiktüten vermeiden

Seit kurzer Zeit kosten sie endlich was: die Plastiktüten im Einzelhandel. Besser spät als nie. Aber auch kaufen sollte man sie nicht. Idealerweise hat man immer ein bis zwei Stofftaschen in der Handtasche. Man kann sie bei Bedarf waschen, über der Schulter tragen – und sie sind einfach zu schön, um sie nicht ständig zu zeigen.

Produkt-Tipps: Coole Taschen für Mama’s

Getränke schick verpacken

Der Durst muss gestillt werden – ob im Auto, im Kindergarten, im Büro oder am Strand. Anstatt sich mit Plastikflaschen voller Weichmacher, die auch ins Wasser übergehen, vom Supermarkt zu behelfen, kann man es auch einfacher und vor allem stylischer handhaben. Für warme und kalte Getränke, den kleinen oder großen Durst, in bunt oder schlicht: Trinkflaschen, die das Leben ein bisschen grüner machen, findet Ihr natürlich auch bei uns.

Produkt-Tipps: Trinkflaschen bei littlehipstar

Lunchboxen sind unverzichtbar

Die klassische Tupperbox kennt ja jeder. Unfassbar praktisch und vielseitig einsetzbar. Dadurch, dass heutzutage viel mehr unterwegs konsumiert wird, es mehr Allergien und Unverträglichkeiten, aber auch Food-Trends gibt, sind hübsche Lunchboxen ganz schwer im Kommen. Ob soft mit Reisverschluss, aus Bambus, mit Kammern oder Besteck inklusive – Hauptsache, wir vermeiden Aluminium, Plastik und Co. Kleiner Tipp: nehmt die hübschen Boxen doch auch mal ins Restaurant mit! Viele Kinder schaffen ihr essen nicht. So spart man Geld, vermeidet Müll, und die Kinder lernen, Lebensmittel zu schätzen.

Produkt-Tipps: Lunchboxen in vielen Designs

Nachhaltig Feste feiern

Klar ist es praktisch, nach dem Kindergeburtstag oder der Grillfeier einfach mit einem großen Müllsack anzurücken und darin alles verschwinden zu lassen. Das hinterlässt zwar schnell Ordnung – aber auch ein gründlich schlechtes Gewissen. Schöner und vor allem umweltbewusster lässt es sich mit Bambusgeschirr feiern. Notfalls tun es auch Teller, Becher und Strohhalme – natürlich aus Papier.

Produkt-Tipps: Ökologisches Partygeschirr

Kinder sauber sauber machen

Kennt ihr das? Man muss die Kinder nicht einmal fragen, was es zum Mittagessen gab. Man sieht es ihnen an. Der Mund und die Backen sind tomatenrot umrandet, das T-Shirt hat ein unbekanntes Muster, und die Hände sahen auch schon mal appetitlicher aus. Gewohnt zückt man dann – genau, das allseits geliebte Feuchttuch. Verpackt in Plastik und, egal ob sensitiv oder ölig, leider ein Fall für die Tonne. Meist lässt es sich leider nicht vermeiden. Aber zumindest zu Hause kann man umsteigen und – ganz oldschool – Gesicht und Hände der Dreckspatzen mit waschbaren und wunderhübschen Mulltüchern zu reinigen.

Produkt-Tipps: Bio-Baumwoll Tücher und Swaddles

Mit Brief und Siegel

Wusste Ihr schon, dass man auf jeder Plastikverpackung sehen kann, wie oft das Plastik bereits recycelt wurde? Achtet auf dieses Siegel:

Die Zahl gibt an, wir oft etwas bereits wiederverwertet wurde. Noch ein Grund mehr, Einweg-Verpackungen aus Plastik zu vermeiden!

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