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Auch wenn das Thema noch bis vor ein paar Jahren bei uns gar keines war: mittlerweile ist die Halloween-Welle definitiv auch zu uns über geschwappt. Aus Kinderaugen ist das Ganze ja auch eindeutig eine tolle Sache – was gibt es besseres als Verkleiden und Unmengen Süßigkeiten?

Aus der elterlichen Perspektive sieht das schon wieder anders aus: schließlich ist es schwierig, den gestifteten Süßkram vor dem Verzehr auf Tauglichkeit zu prüfen (wenn schon kein Bio-Siegel, dann wenigstens keine allzu großen Zuckerbomben…?). Und dazu neben dem sonstigen Alltagsstress auch noch ein passendes Kostüm aus dem Hut zaubern zu müssen, sorgt sicherlich vielerorts für Schweißperlen…

Top 5 Easy Do-it-Yourself-Kostüme

Zum Glück aber ist der Ideenklau bei anderen in diesem Fall ja vollkommen legitim und man muss nicht das Rad bzw. den Vampir neu erfinden! Wir haben uns mal nach schönen Inspirationen umgesehen – hier unsere Top 5 Last-Minute-Verkleidungen:

1) Das Skelett-Kostüm

Easy DIY Skelettkostüm

Foto © Kersey Campbell / andweplay.com

Wohl einer der absoluten Halloween-Klassiker! Und dank der Idee von Bloggerin Kersey Campbell auch tatsächlich in Nullkommanichts umzusetzen: Einfach mit Malerkrepp schemenhaft ein „Skelett“ auf schwarze Hose und langärmeliges T-Shirt kleben – fertig ist das coole Grusel-Outfit…

Wer mag, der kann sich weitere Bilder des Kostüms und Kerseys Erläuterung dazu hier ansehen.

2) Die Monster-Maske

DIY Monstermaske

Foto © Daniel Montoya / mom.me

Ebenfalls ein easy Last-Minute-Klassiker: Masken aus Papptellern. Alles, was Ihr dafür braucht, sind ein paar Pappteller vom letzten Kindergeburtstag, Wasserfarben, Schere, Kleber und ein Gummiband oder Stöckchen bzw. einen stabilen Strohhalm zum Festhalten.

Hier gibt es weitere Motiv-Beispiele zur Inspiration.

 3) Das Löwen-Kostüm

Halloween Löwenkostüm

Foto © Sheree Cummerford / captainandthegypsykid.com

Zwar nicht direkt aus dem Grusel-Kabinett, aber wenn sie fauchen, sind Raubkatzen schließlich mindestens genauso furchteinflößend wie Monster & Co.! Und diese Kostümidee von Stylistin und Bloggerin Sheree Cummerford ist wunderbarerweise problemlos nachzumachen. Auch hier können ausrangierte Leggings/T-Shirts in passenden Farbtönen verwendet werden – an Bündchen und Kragen werden einfach mit ein paar Stichen Kunstfellstücke angenäht. Dazu noch eine schwarze Nase und Schnurrhaare mit Kajal aufmalen und das war’s!

Hier gibt es den Rest der niedlichen Foto-Strecke mit Sherees Tochter zu sehen.

4) Das Vampir-Kostüm

DIY Halloween Vampirkostüm

Foto © Andrea Potocki / wlkmndys.com

Kein Halloween ohne Vampire, das weiß jeder.  Und zum Glück gehört auch diese Verkleidung zu den einfach umzusetzenden Ideen. Viel mehr als ein großes Stück Stoff und Faschingsschminke (oder bei absoluter Last-Minute-Improvisation: Lippenstift und Kajal) braucht es dafür nämlich nicht. Eine besonders schöne Bastelanleitung zeigt Andrea Potocki auf ihrem DIY-Blog wlkmndys.com.

5) Das Ananas-Kostüm

DIY Ananas Kostüm

Foto © Delia Randall / deliacreates.com

Zugegeben, diese Verkleidungs-Idee von Delia Randall richtet sich schon eher an geübte Bastler und Bastlerinnen, bzw. an diejenigen, die noch Zeit für gezielte Material-Einkäufe haben. Aber das Ergebnis ist einfach zu niedlich, um es von dieser Liste auszuklammern! Hat man ausreichend gelben und grünen Filz erst mal parat, ist es dann auch gar nicht sooo schwierig, das Ananas-Outfit zu schneidern.

Hier gibt es die detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung auf Delias Blog deliacreates.com.

…und jetzt: viel Spaß beim Basteln und Umhergeistern!

 

P.S.: Woher kommt der Verkleidungs- und Klingelspuk zu Halloween eigentlich?

Der Name Halloween hat sich aus All Hallows’ Eve entwickelt und steht für die Volksbräuche am Abend vor Allerheiligen, beziehungsweise die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Ursprünglich waren diese vor allem im katholischen Irland verbreitet. Aus Heimweh oder auch Stolz auf ihr Herkunftsland bauten irische Einwanderer den „Spuk“ in den USA noch weiter aus, als es eigentlich üblich war. Und seit einigen Jahren verbreitet sich dieser nun auch in Europa.

Auch in Süddeutschland sowie Österreich und der Schweiz gibt es seit langer Zeit übrigens einen ganz ähnlichen Brauch: Das sogenannte Rübengeistern (in der Schweiz ist das der Räbeliechtliumzug), bei dem Kinder Gesichter in Futterrüben schnitzen und dann einen Umzug mit ihren Laternen machen oder sie ins Feld stellen – allerdings ohne dabei eine Verkleidung zu tragen.

In vielen Regionen wurde der Brauch kurzerhand mit Halloween verbunden.

Hättet Ihr’s gewusst? Man lernt doch nie aus!

 

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