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Endlich ist es soweit: wir haben eine neue, inspirierende Mompreneur für Dich. Was eine Mompreneur ist? Das sind Mütter und Unternehmerinnen in einem. Mütter, die es wagen, ihre Träume zu verwirklichen und Ihre Ideen und Leidenschaften zu verfolgen, ohne dabei auf Familie zu verzichten. Hier geht es nicht darum, viel Geld zu verdienen oder besonders weit oben in einer Firma zu sein. Sondern viel mehr um das Gefühl, sich selbst treu zu bleiben und das zu machen, was einem am Herzen liegt – trotz der Wunschfamilie.

Heute stellen wir Dir Ella vor, besser bekannt durch ihren Instagram Account „ella_and_tinyt“. Ihre Bilder und Produkte sind pure Inspiration, wenn es um Einrichtung und Leben mit Kindern geht. Ella wohnt mit ihrem Mann in München und ist Mutter von einem Jungen (2,5 Jahre) und einem Mädchen (10 Monate). Sie ist Architektin und Industrie Designerin – und ihre wunderbar kreative Ader sollte auch in der Elternzeit nicht zu kurz kommen: Durch einen Zufall hat sie zu Instagram gefunden, und so auch ihre Leidenschaft für Fotografie und Styling entdeckt. Sie hat ein großartiges Händchen für Dinge und Farben und zeigt auf einzigartige Weise, wie man mit Kindern lebt, und vor allem mit ihnen gemeinsam wächst. Mit ihren teils lustigen, teils nachdenklichen Geschichten kann man sich – vor allem als Mama – wunderbar identifizieren.

Name Ella
Kinder Junge (2,5 Jahre) & Mädchen (10 Monate)
Alter 34
Wohnort München
Beruf Architektin, Industrie Designerin
Instagram www.instagram.com/ella_and_tinyt/

Was sind Deines Erachtens die wichtigsten Produkte für ein perfekt ausgestattetes Babyzimmer?

Ein perfektes Kinder- oder Babyzimmer ist für mich eins, in dem sich ein Kind wohl fühlt, in dem es spielen, träumen, und Spaß haben kann, der Phantasie freien Lauf lassen, und sich zurückziehen darf. Das Zimmer muss vor allem zum Kind passen – und zu uns Eltern, schließlich verbringen wir ja meist mindestens genau so viel Zeit in diesem Zimmer. In unserem Kinderzimmer ist immer was los, daher habe ich es in verschiedene Bereiche aufgeteilt: schlafen, spielen/aktiv sein, lesen/ruhigeres spielen, umziehen/wickeln. So ein Baldachin – für mich übrigens ein absolutes Must-Have – über dem Bett trennt den Ruhebereich auf hübsche Art und Weise von dem Rest des Zimmers ab. Kombiniert mit vielen Kissen, schafft man so ganz unkompliziert eine gemütliche und kuschlige Atmosphäre. Mein Großer bastelt und malt zum Beispiel sehr gerne, also darf für (m)ein Kind ein Tisch mit passendem Stuhl in kindgerechter Höhe nicht fehlen. Poster, Regale, Aufbewahrungskörbe, ein paar besonders dekorative Gegenstände, sowie ein kleiner Teppich, eine Spielmatte oder Sitzkissen gehören in meinen Augen zu einem perfekten Zimmer unbedingt dazu – sie geben dem Raum mehr Persönlichkeit und lassen es bewohnter wirken. Und wenn meine beiden Kinder hier beim Interview mitsprechen dürften, dann würden sie sicher sagen, wie sehr sie ihre Spielküche lieben und brauchen!

Auf Deinen Bildern wirken die Kinderzimmer immer so wunderschön und gut strukturiert. Wie schafft man es im Alltag, Kinderzimmer halbwegs ordentlich zu halten?

Ah, die Frage müsste in meinem Fall lauten: wie schafft man das Wohnzimmer halbwegs ordentlich zu halten – denn da findet sich bei uns oft das größte Chaos wieder. Im Kinderzimmer wird natürlich auch viel gespielt, aber die Unordnung hält sich dort tatsächlich in Grenzen, dank verschiedener Bereiche. Bei dem Großen ist vorne eine große Freifläche zum Bauen oder Wobbeln, und im hinteren Teil des Zimmers findet man die ruhigere Ecke mit Sitzkissen und einem Haus als Rückzugsort oder Versteck. Zusätzlich bin ich Fan von hübschen Aufbewahrungsmöglichkeiten, die die Kids auch selbst gut nutzen können. Sogar die Kleine sortiert schon gerne Sachen! Wir haben viele Körbe für Stofftiere und größeres Spielzeug, Kisten für Brio, waytoplay und Autos, Stoffsäcke für Duplo und Playmobil, und kleine Regale für die Holzfiguren. So ist hat alles seinen Platz.

Baldachin ellaandtinyt

elements optimal stuhl ellaandtinyt

kommode ellaandtinyt

Dein Fable sind Wandfarben. Wie oft änderst du Deine? Und gibt es Tricks, wie man die Wand ohne viel Aufwand umgestalten kann?

Ja, ich liebe Farben, aber eher gedeckte, dunklere. Die meisten unserer Räume haben immer noch die gleiche Farbe wie nach dem Einzug – na gut, womöglich habe ich das eine oder andere Zimmer auch schon mal neu gestrichen. Im Kinderzimmer meines Sohnes gab es die meisten Veränderungen innerhalb kürzester Zeit. Der Grund: das Zimmer ist stetig mit ihm gewachsen und hat sich mehr und mehr seiner Persönlichkeit und seinen Bedürfnissen angepasst, auch was Farben angeht. Ich mag diese ruhige und verspielte Atmosphäre, die durch das blaugrün und die Tapete ersteht. Er fühlt sich sehr wohl, das merke ich immer wieder, und er zählt (bis vier kann er schon) gerne die Bären auf der Tapete vor dem Einschlafen. Schon alleine deswegen hat sich das Anbringen gelohnt! Wenn man allerdings nicht gleich zum Farbeimer greifen oder tapezieren möchte (auch ich habe lange gebraucht, mich das zu trauen), kann man einiges durch Wandsticker oder Poster bewirken. Beides ist leicht auszutauschen, wenn man das Zimmer erneut verändern möchte. Auch Wandregale bringen auf unkompliziert Art und Weise frischen Wind in ein Zimmer. Der Bonus dabei: so kann Spielzeug problemlos aufgeräumt werden, für das sich die Kinder im Moment nicht mehr besonders interessieren.

Die Vorweihnachtszeit ist ja immer besonders magisch mit Kindern. Wie kann man diese Magie ins Kinderzimmer übertragen?

Das stimmt – die Kinder bringen diese unvergessliche Weihnachtsmagie zurück. Da macht das Zusammensein, Verschenken, Dekorieren und Plätzchen backen eindeutig viel mehr Spaß. Im Kinderzimmer hänge ich gerne einen Kranz auf, zum Beispiel aus Eukalyptus oder Tannenbaumzweigen. Es duftet dann so toll nach Weihnachten. Ein paar Girlanden und Christbaumschmuck ans Fenster, oder als Mobile über dem Bett (Meri Meri hat so zauberhaften Anhänger, die könnte man eigentlich das ganze Jahr hindurch hängen lassen). Und ein Adventskalender darf natürlich nicht fehlen.

Hand aufs Herz – sind in den zuckersüß gestalteten Zimmern Deiner Kinder auch Spielsachen, die Dir optisch gar nicht zusagen, die Deine Kinder aber lieben?

Wir haben auf jeden Fall nicht nur Holzspielzeug. Mein Großer hat jetzt angefangen (dank Papa), Matchboxautos zu sammeln. Außerdem haben wir viel Duplo und Playmobil (dank der Großeltern), und eine stetig wachsende Dinosauriersammlung (dank Mama). Dinge, die mir wirklich gar nicht zusagen, haben wir nicht. Der Rest ist schnell in Kisten und Körben verstaut. Allerdings hatten wir mal so ein großes, buntes, sehr, sehr lautes Flugzeug, das auch noch wie wild geblinkt hat. Das ist jetzt verschollen. Zum Glück. Und es scheint niemand zu vermissen. Auch zum Glück.

Was denkst Du sind die Top 3 Kinderzimmer-Trends 2019?

Es wird bunt – oder besser gesagt, farbig! Ich habe den Eindruck, dass sich die Kinderzimmereinrichtung in den letzten Jahren von dem monochromen Trend, der eine Zeit lang wirklich sehr präsent war, weg entwickelt. Ganz verschwinden wird dieser Look nicht, aber ich sehe mehr Mut zur Farbe in 2019. Egal, ob ein Wahnsinnsmix aus Mustern und Farben, oder gekonnt eingesetzte Farbtupfer als Accessoires und in Form von gestrichenen Wänden oder gemusterten Tapeten.

Es wird tierisch! Teppiche, Möbel, Geschirr oder Kissen, allesamt inspiriert von der Tierwelt. Diesen Trend konnte man bereits 2018 in Form von Prints auf Tapeten und Bettwäsche sehen. Hier gibt es bezaubernde Möbel von Elements Optimal und Nofred, sowie tierisch niedliche Accessoires von OYOY und ferm LIVING kids. Dieser Trend wird uns mit Sicherheit auch 2019 begleiten.

Rattan und Geflochtenes! Dieser Trend wächst immer mehr, und ich denke 2019 wird er sich auch in Deutschland noch deutlicher durchsetzen – egal ob Betten, Puppenbettchen, Lampenschirme oder Körbe aller Art, daran kommt man kaum noch vorbei.

Lightning Round mit Ella 

Und jetzt geht es in die nächste Runde – und zwar eine ganz besonders schnelle. Hier sind unsere sogenannten Lightning Round Fragen. Diese müssen schnell und in wenigen Worten beantwortet werden. Keine leichte Aufgabe!

Shoppen – online oder offline? Meistens online.

Langeweile – inspirierend oder Nerv tötend? An Langeweile (genauso wie ans Ausschlafen) kann ich mich nicht mehr erinnern, seitdem ich Kinder habe.

Wenn jede Frau im Leben ein Kind haben müsste – was wäre das perfekte Alter? Ich habe meine Kinder mit Anfang 30 bekommen. Für mich das perfekte Alter.

Welcher Tag der Woche ist Dein Lieblingstag und warum? Mittwoch. Die goldene Mitte, der Anfang ist schon geschafft – und alles ist noch möglich.

Welche Stadt ist die kinderfreundlichste? Auf mich wirkt Berlin ziemlich kinderfreundlich – als ich dort gelebt habe, hatte ich allerdings noch keine Kinder.

Was ist die größte Herausforderung am Mama sein? Eindeutig zu wenig Schlaf.

Was hast Du als letztes an ein Kind verschenkt? Süßigkeiten. Es war ja schließlich Halloween…

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Ellas Instagram Account (ella_and_tinyt)

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